Tipps & Tricks für Ihr Vorstellungsgespräch

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Allgemeine Tipps für Ihr Vorstellungsgespräch
Besonderheiten Face 2 Face Vorstellungsgespräch
Besonderheiten Telefon-Interview
Besonderheiten Vorstellungsgespräch per Web-Konferenz

In der heutigen Zeit ist das klassische Vorstellungsgespräch vor Ort oft nur noch der letzte, krönende Abschluss und die eigentliche Entscheidung fällt sehr häufig bereits in einem Telefon-Interview oder einem Web-Meeting. Das hat für beide Seiten große Vorteile, zum Einen spart man sich die An- und Abreise, der Arbeitgeber muss keinen Meeting-Raum vorhalten, es können Personen aus unterschiedlichen Standorten teilnehmen, der Zeitaufwand verringert sich, es wird einfacher einen Timeslot zu finden und nicht zuletzt bietet ein Remote-Gespräch die Möglichkeit für beide Seiten, sich zunächst einmal etwas unverbindlicher zu beschnuppern.

Für alle Formen des Vorstellungsgesprächs gibt es gewisse Regeln, die immer gelten, es gibt aber auch Besonderheiten für jede der einzelnen Formen zu beachten.


Allgemeine Tipps für Ihr Vorstellungsgespräch

Auch wenn in der modernen Zeit so etwas wie der Knigge kaum noch Bedeutung haben, gibt es für ein Vorstellungsgespräch selbst in der lockersten Start-Up-Atmosphäre noch Verhaltensregeln, die Sie beachten sollten. Selbst wenn ihr Gegenüber davon überzeugt ist, dass für ihn keine Regeln gelten, wird er unbewusst gewisse Verhaltensweisen von Ihnen erwarten und es negativ bewerten, wenn Sie diese nicht einhalten.

Pünktlichkeit
Es gibt keinen schlechteren Start in ein Vorstellungsgespräch als den Gesprächspartner warten zu lassen. Selbst wenn Sie nur eine Minute zu spät kommen und einen (Ihrer Meinung nach) absolut triftigen Grund haben, rufen Sie vorher an und entschuldigen Sie sich, dass es leider etwas später wird. Eine verspätete S-Bahn oder ein Stau sind übrigens kein triftiger Grund. Auch kein überfülltes Parkhaus, eine Großbaustelle in der Straße des Kunden, eine fehlende Software für die Webkonferenz, ein leerer Akku beim Telefoninterview oder schlechter Empfang. All das sind Dinge, die Sie vorher einkalkulieren müssen. Tun Sie dies nicht, zeigt es, dass Sie schlecht organisiert sind und vermutlich auch im Job Dinge nicht pünktlich abliefern oder vergessen zu bedenken. Fahren Sie den Weg zum Kunden vorher lieber einmal ab und planen Sie einen Puffer ein. Testen Sie Ihre Hard- und Software für die Webkonferenz, wählen Sie sich bereits einige Minuten früher ein, achten Sie auf guten Empfang und laden Sie Ihren Akku vorher noch einmal auf.
Höflichkeit

Es ist das Mindeste, dass Sie sich für die Einladung zum Gespräch bedanken und für Gesten der Gastfreundschaft, z.B. den angebotenen Kaffee oder die kurze Einführung und Vorstellung Ihres Gesprächspartners. Auch zum Abschluss des Gesprächs sollten Sie sich für die für Sie aufgewendete Zeit bedanken, insbesondere wenn am Gespräch gleich mehrere Kollegen teilgenommen haben. Fallen Sie Ihren Gesprächspartnern nicht ins Wort, seien Sie freundlich und aufgeschlossen. Auch in der lockersten Atmosphäre hat ein „Bitte“ und „Danke“ noch nie geschadet.
Gute Vorbereitung

Sie sollten sich in jedem Fall über das Unternehmen informieren und die wichtigsten Infos kennen. Was macht das Unternehmen, wie groß ist es in etwa, gibt es mehrere Standorte, national oder international, was sind die Schwerpunkte? Zudem sollten Sie sich natürlich auch mit der Rolle auseinander setzen für die Sie sich empfehlen. Was wird erwartet, welche Punkte decken Sie besonders gut ab und bei welchen Punkten haben Sie ggf. noch Nachholbedarf. Hier ist insbesondere die Antwort auf die Frage, warum Sie trotz eventueller Lücken denken, dass Sie der Richtige sind, keine Antwort, auf die sie nicht vorbereitet sein sollten. Dies würde bedeuten, dass Sie sich überhaupt keine Gedanken darüber gemacht haben, ob Sie für die Position wirklich geeignet sind. Seien Sie auch ehrlich zu sich selbst und klären Sie Punkte, die absolut nicht zu Ihnen passen lieber vor einem Gespräch. Wenn Sie z.B. aus privaten Gründen jeden Abend zu Hause sein müssen, dann ist eine Position mit hoher Reisebereitschaft vermutlich nicht das richtige für Sie. Ist ihr Englisch sehr schlecht, dann ist die Position mit internationaler Kundenbetreuung eventuell nicht geeignet. Klären Sie so etwas vor dem Gespräch, vielleicht ergibt sich trotzdem eine Gelegenheit für das Unternehmen tätig zu werden und selbst wenn nicht, verbauen Sie sich zumindest nicht die Chance, dass dies in Zukunft einmal zutreffen könnte.

Deutliche Sprache
Auch wenn Sie im Gespräch vielleicht aufgeregt sind, sollten Sie darauf achten, sich gut zu artikulieren. Dazu gehört, dass Sie langsam und deutlich sprechen und möglichst ohne zu große Umschweife auf den Punkt kommen. Lassen Sie sich ruhig ein oder zwei Sekunden Zeit sich Ihre Antwort in Ruhe zu überlegen und antworten Sie dann ganz in Ruhe, ohne sich zu hetzen. Kommen Sie trotzdem möglichst schnell auf den Punkt ohne lange um das Thema herumzureden oder zu weit auszuholen.
Übung macht den Meister

Wenn Sie noch nicht viele Vorstellungsgespräche geführt haben oder schon die Erfahrung gemacht haben, dass Sie im Gespräch nicht überzeugen konnten, dann könnte es helfen, die Gespräche einmal in Ruhe zu üben. Schreiben Sie sich typische Fragen auf, z.B. „Warum denken Sie, dass Sie der Richtige für diese Position sind?“, „Womit konnten Sie in Ihrer letzten Position besonders überzeugen?“ oder „Wie würden Ihre Kollegen Sie beschreiben?“ und nehmen Sie sich dann, z.B. mit Ihrem Smartphone, einmal selbst auf, während Sie die Fragen beantworten. Hören Sie sich die Aufnahme an und schauen Sie, ob Sie sich selbst überzeugt hätten. Haben Sie verständlich geantwortet, zu schnell oder zu langsam gesprochen, genuschelt oder zu oft den Faden verloren. So trainieren Sie nicht nur Ihre Aussprache, sondern legen sich auch schon überzeugende Argumente zurecht und vermeiden beim nächsten Mal vielleicht die nicht ganz so vorteilhaften.
Notizen machen

Machen Sie sich sowohl vor als auch während des Gesprächs Notizen. Schreiben Sie sich vorher Fragen oder wichtige Themen auf, die Sie besprechen möchten. So vermeiden Sie es, dass Sie dies in der Aufregung – und jedes Vorstellungsgespräch ist mit einer gewissen Aufregung verbunden – vergessen und sich am Ende ärgern. Während des Gesprächs notieren Sie sich Punkte, die sie später ggf. noch einmal genauer besprechen möchten oder Punkte, die Sie für eine spätere Entscheidung benötigen, z.B. wenn Sie mehrere interessante Angebote haben und abwägen möchten welche Vor- und Nachteile eine Position bietet. Neben den ganz praktischen Vorteilen von Notizen zeigt dies auch, dass Sie mit ernsthaftem Interesse in das Gespräch gehen und die Aussagen Ihres Gesprächspartners für relevant und wichtig halten. Es ermöglicht Ihnen auch, später im Gespräch einen Gesprächsfaden noch einmal aufzunehmen: „Sie sagten am Anfang unserer Gespräches, dass die größte Herausforderung für Ihr Unternehmen derzeit ….. ist. Anhand der Punkte, die Sie mir jetzt gerade geschildert haben, könnte ich mir vorstellen, dass ich insbesondere durch meine Erfahrung in …… bei dieser Herausforderung aktiv die Lösung vorantreiben könnte.“ Selbst wenn Sie ein sehr, sehr gutes Gedächtnis haben und sämtliche besprochenen Themen auch ohne Notizen noch rezitieren können, können Notizen dabei helfen, die wichtigen Punkte im Fokus zu behalten.

Fragen stellen
Die obligatorische letzte Frage Ihres Gegenübers, ob Sie noch Fragen hätten, sollten Sie nur dann mit Nein beantworten, wenn Sie ihn bereits während des Gesprächs mit Fragen gelöchert haben. Ansonsten ist jetzt Ihre letzte Chance sich noch einmal in ein gutes Licht zu rücken, indem Sie zeigen, dass Sie wirklich interessiert sind und noch offene Themen klären möchten. Besser ist der erste Fall und Sie haben bereits während des Gesprächs immer mal wieder nachgefragt, sind auf Ihren Gesprächspartner eingegangen, haben sich Notizen zu den Antworten gemacht und alles geklärt, was Sie wissen möchten. Dann können Sie das Gespräch auch beenden, mit dem Hinweis, dass sämtliche Ihrer Fragen bereits sehr gut beantwortet wurden.
Authentizität

Es gibt kaum etwas unangenehmeres in einem Vorstellungsgespräch als ein Gegenüber der offensichtlich vorgibt Jemand zu sein, der er nicht ist. Versuchen Sie nicht durch auswendig gelernte Phrasen oder Antworten etwas vorzugaukeln. Bleiben Sie wie sie sind und rücken Sie diesen echten und authentischen Charakter in das beste Licht ohne sich zu verstellen. Versuchen Sie als Berufseinsteiger nicht so zu klingen als hätten Sie schon Jahrzehnte an Wissen angehäuft und geben Sie nicht vor etwas sehr gut zu beherrschen, wenn Sie dies nicht wirklich können. Bleiben Sie ehrlich, geben Sie auch Lücken oder Fehler zu, wenn Sie darauf angesprochen werden. Natürlich werden Sie Ihren Gesprächspartner nicht aktiv auf diese Punkte stoßen, aber wenn er Sie darauf anspricht, dann stehen Sie auch ehrlich dazu. Das wirkt sympathisch und menschlich, kein Bewerber ist ohne Fehler, Niemand perfekt.


Besonderheiten Face 2 Face Vorstellungsgespräch

Auftreten
Wie bereits in den allgemeinen Hinweisen beschrieben gibt es gewisse Gepflogenheiten und ungeschriebene Regeln zu beachten. Begrüßen Sie jeden einzelnen Gesprächspartner freundlich, in der Regel mit Handschlag, seit Corona ist dies aber auch auf diverse weitere Weisen akzeptiert, am besten richten Sie sich hier nach Ihrem Gesprächspartner. Streckt er Ihnen den Ellbogen zur Begrüßung entgegen, halten Sie ihm nicht die Faust zum Fist Bump hin.

In der Regel wird das Gespräch zunächst mit Small Talk eröffnet, z.B. der Frage wie die Anreise war, ob Sie den Firmensitz gut finden konnten oder ähnliches. Antworten Sie hier nicht zu ausführlich, Ihr Gegenüber möchte nicht erfahren, wie oft Sie umgestiegen sind, welche Bahnlinie Sie genommen haben und wie oft Sie nach dem Weg gefragt haben. Hier können Sie ein wenig punkten, wenn Sie z.B. betonen, dass Sie die Gegend sehr gut kennen, weil Sie bereits in der Nähe gearbeitet haben, oder, wenn Sie noch nie dort waren, dass Sie die Anreise gut geplant haben und daher keinerlei Probleme hatten, den Weg zu finden. Das zeigt direkt eine gute Vorbereitung.

In der Regel werden Sie nun auch nach einem Getränkewunsch gefragt, nehmen Sie diesen an, es muss kein Kaffee sein, aber zumindest ein kleines Glas Wasser sollten Sie annehmen. Ihr Gegenüber möchte Ihnen damit sein Gastfreundschaft erweisen und es führt zu einer unangenehmen Situation, wenn dies komplett verweigert wird. Fragen Sie aber möglichst nicht nach Sonderwünschen, wenn Sie laktoseintolerant sind, trinken Sie den Kaffee einfach schwarz oder nehmen Sie ein Wasser, bringen Sie Ihren Gesprächspartner nicht mit der Frage nach laktose- und fettfreier Milch mit einem entkoffeiniertem Mokka in Verlegenheit.

Warten Sie möglichst ab, bis Ihnen Ihr Ansprechpartner einen Sitzplatz anbietet. Dies ist zum einen eine Frage der Höflichkeit, zum anderen kann es durchaus sein, dass Ihr Ansprechpartner eine bevorzugte Sitzordnung pflegt und sie sich sonst aus Versehen auf „seinen“ Platz setzen könnten.

Schauen Sie jedem anwesenden Ansprechpartner bei der Begrüßung in die Augen und versuchen Sie dies auch im Gespräch möglichst immer zu tun. Sollte Ihnen dies schwerfallen, versuchen Sie die Stirn oder Nase des Gegenübers zu fixieren. Sprechen Sie mit mehreren Personen, schauen Sie primär denjenigen an, der Ihnen eine Frage gestellt hat, schauen Sie aber auch immer mal wieder die weiteren Gesprächspartner an um diese weiterhin zu involvieren. Wenn Sie von sich aus etwas erzählen, z.B. während der allgemeinen Vorstellung, sollten Sie möglichst jeden Gesprächspartner in etwa gleich lange anschauen.

Erscheinungsbild
Es sollte vollkommen selbstverständlich sein, aber dennoch ist leider ein häufiger Minuspunkt ein ungepflegtes Erscheinungsbild. Sie müssen nicht aussehen wie ein Model, aber einige No-Gos sind definitiv zu vermeiden: Ungewaschene Haare, dreckige oder nicht geschnittene Fingernägel, ungeputzte Zähne, Flecken auf der Kleidung oder löchrige Schuhe besiegeln für Sie vermutlich bereits beim ersten Handschlag die kommende Absage. Ihr Gegenüber wird in der Regel aus Höflichkeit und Professionalität noch ein Gespräch mit Ihnen führen, die Entscheidung ist dann aber bereits nur aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes gefallen.
Handy aus

Schalten Sie immer Ihr Handy vor dem Gespräch aus, stellen Sie es nicht nur lautlos. Ein klingelndes oder vibrierendes Handy mitten im Gespräch oder auch nur ein ständig durch die Hosentasche leuchtender Bildschirm sind irritierend und störend. Natürlich können Sie Ihr Handy auch während des Gespräches noch mit einer Entschuldigung ausschalten, besser ist es aber, dies bereits vorher zu tun.

Kleiderordnung
In gewissen Branchen sind auch heute noch Anzüge die Regel, in diesem Fall ziehen Sie auch einen an und binden Sie sich auch eine Krawatte um. Eventuell tragen Ihre Ansprechpartner keine und Sie sind ein wenig overdressed, aber dies ist immer noch besser als ohne Krawatte vor mehreren Krawattenträgern zu sitzen. Sind Sie in einer etwas legereren Branchen unterwegs sollten Sie dennoch mindestens Business Casual tragen, also eine Stoffhose oder eine sehr neutrale Jeans (kein Stonewashed, keine Löcher), dazu ein Hemd, ein Sakko und Leder- oder gepflegte Stoffschuhe. Nur wenn Sie sich sicher sind, dass Ihr Gegenüber einen deutlich legereren Look tragen wird, z.B. weil Sie bereits Bekannte in der Firma haben oder anderweitig davon erfahren haben, weichen Sie auch davon ab. Merken Sie sich generell: Lieber overdressed als underdressed.


Besonderheiten Telefon-Interview

Notizen
Bei einem Telefoninterview haben Sie einen entscheidenden Vorteil auf Ihrer Seite: Ihr Gegenüber kann Sie nicht sehen. Sie können während des Gesprächs so viele Notizen nutzen, wie Sie möchten. Schrieben Sie sich alles auf, was Sie im Gespräch als hilfreich ansehen, z.B. Informationen zum Unternehmen, der Größe, Standorten, Produkten. Schreiben Sie sich die Namen und Titel Ihrer Ansprechpartner auf, legen Sie sich Ihr eigenes CV zurecht um Stationen genau rekapitulieren zu können und machen Sie sich ggf. Notizen zu Punkten die Sie ansprechen möchten, insbesondere zu Pluspunkten, die für Sie sprechen.
Vermeiden Sie es aber unter allen Umständen, sich ein Notebook oder ein Smartphone für die Recherche zurecht zu legen. Es gibt kaum eine peinlichere Situation als wenn Ihr Gegenüber hört, wie Sie dies Antwort auf eine Frage oder eine benötigte Info erst einmal googeln müssen. Egal wie schnell Sie bei der Suche sind, er wird es merken und es wird Ihnen negativ ausgelegt werden. Nutzen Sie Papier, entweder handschriftlich oder ausgedruckt und schauen Sie ausschließlich auf diese Notizen. Dies ist bereits deutlich mehr als Sie bei einem Gespräch vor Ort zur Verfügung hätten.

Verbindung
Ein sehr häufiges Problem ist ein schlechtes Handy-Netz, das zu Verständigungsschwierigkeiten oder sogar Anruf-Abbrüchen führen kann. Es ist daher immer das Beste, Sie nutzen ein Festnetztelefon oder eine stabile VoIP-Verbindung. Sollte dies absolut nicht machbar sein, suchen Sie sich bitte einen Ort, an dem Sie wissen, dass Sie dort einen stabilen Handy-Empfang haben, achten Sie auf einen geladenen Akku und nutzen Sie möglichst kein Headset um nicht zusätzliche mögliche Störquellen zu schaffen. Testen Sie das Handy-Netz ggf. vorher durch ein Gespräch mit einem Freund oder Bekannten von dem Ort aus, an dem Sie Ihr Telefon-Interview führen möchten. So können Sie sicherstellen, dass der Empfang dort gewährleistet ist.
Ein Handy verführt auch dazu, sich beim Telefonat zu bewegen, z.B. durch die Wohnung zu laufen, sich einen Kaffee zu holen oder ähnliches. Tun Sie dies nicht. Bleiben Sie an einem festen Ort, Sie können gerne stehen, dies verbessert die Stimme sogar ein wenig, Laufen Sie aber nicht herum. Zum einen kann dies zu Netzschwankungen führen, selbst beim besten Netz haben Sie Zuhause immer mal die eine oder andere Ecke mit Interferenzen, zum andere hört man am Telefon, dass Sie sich bewegen und es wirkt dann schnell so, als würden Sie das Gespräch „nebenbei“ führen.


Besonderheiten Vorstellungsgespräch per Web-Konferenz

Verbindung
Achten Sie bitte darauf, dass Sie die nötige Software auf Ihrem PC oder Notebook installiert haben, starten Sie diesen ruhig schon eine halbe Stunde vor Gesprächsbeginn, um zu vermeiden, dass er gerade an diesem Tag ein Update ziehen muss und wählen Sie sich ca. 5-10 Minuten vor Gesprächsbeginn schon einmal ein. In der Regel werden Sie dann in einer Warteschlange auf den Moderator warten, entsprechend kann er sofort, wenn er sich einloggt, mit der Begrüßung beginnen und muss nicht auf Sie warten, selbst wenn er einige Minuten zu früh ist.
Kamera

Sie sollten in jedem Fall einmal vor dem Meeting mit einem Freund oder Bekannten die Situation vorbereiten und schauen, wie ihr Kamerabild ist. Achten Sie auf die richtige Einstellung und Beleuchtung, das Bild sollte nicht zu hell und nicht zu dunkel sein, es sollte nicht flackern und der Hintergrund sollte möglichst neutral gehalten sein. Wählen Sie im Zweifel lieber die langweilige weiße Wand als die Blu-ray Sammlung im Regal hinter Ihnen. Achten Sie auch auf den Winkel, eine Kamera, die unterhalb Ihres Kopfes ist, führt zu einem „Herabblicken“ auf den Gesprächspartner, das sollten Sie vermeiden. Die beste Position ist leicht oberhalb Ihrer Augenlinie, so dass Sie leicht von unten nach oben schauen, dies wirkt zum einen freundlicher, zum anderen macht es sie auch ein wenig schlanker – die meisten von uns dürfte dies freuen. Sollten Sie eine „Schokoladenseite“ haben, Positionieren Sie die Kamera gerne ein wenig links oder rechts Ihres Bildschirms, so dass von leicht von dieser Seite gefilmt werden. Bitte aber nur ganz leicht, Niemand möchte sein Gegenüber während des Gesprächs im Profil betrachten.

Notizen
Anders als im Telefoninterview sieht Ihr Gegenüber, ob Sie Notizen lesen oder in diesen blättern. Hier hat die Papierform einen weiteren entscheidenden Nachteil: Um etwas abzulesen müssen Sie entweder das Papier vor die Kamera halten oder den Kopf sehr stark senken. Ihr Gegenüber sieht dann nur noch Ihr Haupthaar. Auch wenn dieses noch voll und akkurat gestylt sein sollte, wird dies nicht der beste Winkel für ein Gespräch sein. Daher ist es bei einem Webmeeting ratsam, sich Notizen auf dem Bildschirm zu machen. Sie können diese idealerweise so positionieren, dass Sie möglichst in der Nähe der Kamera sind. Beim Ablesen sieht es dann bestenfalls so aus, als würden Sie direkt in die Kamera schauen, in jedem Fall wird man aber Ihre Augen sehen können und es wirkt sympathischer als der Blick nach unten.

Ein weiterer Vorteil bietet sich hier auch, wenn Sie sich schwer damit tun, Ihrem Gegenüber in die Augen zu sehen. Zum einen kann er bei einem virtuellen Vorstellungsgespräch nicht sehen, wohin Sie gerade schauen, zum anderen haben Sie sogar die Möglichkeit Ihre Gesprächspartner komplett auszublenden oder auf eine ganz kleine Größe an den unteren Bildschirmrand zu schieben. Richten Sie sich die Fenster mit den Gesprächspartnern und Ihren Notizen einfach so ein, wie Sie sich am wohlsten fühlen, achten Sie nur drauf, dass der Bereich, den Sie vermutlich am häufigsten Betrachten werden möglich nah an der Kamera liegt.
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